Safe! Stories übers Investieren

Michi Skopek, wie sorgst du vor?

Episode Summary

Content Creator Michi Skopek spricht über sein Spaßkonto, wie er mit den ersten großen Einnahmen umging und warum er Goldmünzen sammelt statt in Bitcoin zu investieren. Eine ehrliche Folge über Sparen, Markenliebe, Immobilienpläne und den Zwiespalt zwischen Leben im Jetzt und an die Zukunft denken.

Episode Notes

Mit Classroom-Comedy zu hohen Einnahmen als Teenager: Michi Skopek erzählt in dieser Folge, wie er als Content Creator mit 16 Jahren seine ersten Verträge unterschrieb, warum seine Mama darauf bestand, dass er die Lehre fertig macht.

Michi spricht offen über seine Anlagestrategie: ein klassisches Sparkonto, Goldmünzen und Fonds über die Bank. Außerdem hat er ein Spaßkonto – was das ist, das erzählt er im Podcast! Michis Rat an alle Menschen in seinem Alter: Jeder Euro zählt – Hauptsache, man fängt an.

Dazu diskutieren Anna-Lisa und Alex in der Nachbesprechung über die Unterscheidung zwischen Investieren und Spekulieren, warum FOMO eine schlechte Anlageberaterin ist und was ein Spaßkonto eigentlich bringt.

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Wiener Börse: www.wienerborse.at 
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Kapitelmarken:
00:00] Intro
[00:38] Gast: Michi Skopek
[01:12] Kindheit und Gelderziehung
[03:43] Erste Einnahmen als Content Creator
[06:04] Unterschätzt mit 20 Jahren
[07:26] Familie, Lehre und Freunde
[10:13] Zukunftspläne: Podcast und Equipment
[13:52] Sparen vs. Leben im Jetzt
[15:30] Marken, Shopping und Social Media Realität
[18:01] Anlagestrategie: Sparkonto, Gold & Fonds
[23:00] Pensionsvorsorge
[26:46] Finanzielle Freiheit und Immobilien
[29:39] Ratschläge für junge Menschen
[31:34] Was bedeutet "safe"?
[33:01] Nachbesprechung mit Alex
[35:46] FOMO beim Investieren
[40:02] Spaßkonto
[42:02] Outro

Episode Transcription

Anna-Lisa Bier: [00:00:00] Willkommen bei Safe! Stories übers Investieren.

Alexander Wastl: Das ist der Podcast der Wiener Börse für alle, die sich beim Thema Geldanlage noch nicht ganz sicher fühlen.

Anna-Lisa Bier: Deshalb holen wir Menschen vors Mikro, die offen über ihre Erfahrungen sprechen. Über ihre ersten Investments, über

Alexander Wastl: Fehler, Aha-Momente und [00:00:20] darüber, was sie heute anders machen würden.

Anna-Lisa Bier: Wir sind Annalisa Bier und

Alexander Wastl: Alexander Wastl. Wir finden, über Geld sollten wir viel öfter und viel offener sprechen. Ich

Anna-Lisa Bier: würde sagen, das machen wir jetzt direkt. Und jetzt geht's los.

Anna-Lisa Bier: Hallo und herzlich willkommen zu Safe! Stories [00:00:40] übers Investieren. Wir sind wieder zurück mit einer neuen Folge und auch der Alex sitzt wieder gegenüber von mir. Hi.

Alexander Wastl: Grüß euch. Ich

Anna-Lisa Bier: begrüße heute Michi Skopek bei mir im Studio. Er ist ein 20-jähriger Content Creator und wir sprechen darüber, wieso er ein Spaßkonto hat und was es bedeutet, mit seiner eigenen Persönlichkeit Geld zu [00:01:00] verdienen.

Anna-Lisa Bier: Hören wir direkt hinein. Hallo Michi, ich freue mich sehr, dass du da bist.

Michi Skopek: Ja, hallo Danke für die Einladung.

Anna-Lisa Bier: Starten wir gleich mal mit einer Frage, die den Blick auf deine Kindheit wirft. Wie bist denn du mit Geld aufgewachsen als Kind und als Teenager?

Michi Skopek: Boah, das ist eine gute Frage. Also eigentlich gut.

Michi Skopek: Also was heißt gut? Diese [00:01:20] Frage ist schwer. Also grundsätzlich hätte ich gesagt, also schon sehr gut. Ich habe schon gelernt, wie man mit dem Geld umgeht und dass man halt nicht alles haben kann sofort. Und dass man auch was spart. Tatsächlich. Dass man spart. Ja.

Anna-Lisa Bier: Okay, also das

Michi Skopek: waren so die Basics Ja, ich bin schon so, ich [00:01:40] habe schon mal ein Eis, also ich bin jetzt nicht, also ich bin schon, ich habe schon mal dort was gekriegt oder da was gekriegt, aber einfach mit einem guten Umgang.

Anna-Lisa Bier: Okay, okay. Ich habe auch gelesen du bist ja Content Creator, hast aber auch die Lehre für Medienwesen absolviert.

Michi Skopek: Ja.

Anna-Lisa Bier: Und ich habe gelesen dass deine Mama dich da auch bei diesem Abschluss immer bestärkt hat.

Michi Skopek: Ja.

Anna-Lisa Bier: Hat sie [00:02:00] dich dann auch in Sachen Geld irgendwie da geprägt?

Michi Skopek: Ja. Ja, also ich habe schon von daheim auch gelernt, dass man einfach wie man mit dem Geld umgehen sollte.

Michi Skopek: Und ob ich das jetzt so gut umsetze, wie ich gelernt habe ist die andere Frage. Aber ich habe das grundsätzlich schon gelernt. Und wie gesagt, dass man nicht alles auszuhauen sollte, dass man sparen sollte, [00:02:20] dass man auch was anlegen sollte. Das habe schon von daheim mitbekommen. Ja, genau. Du

Anna-Lisa Bier: hast ja auch generell sehr, sehr viele Videos über Eltern und über Lehrerinnen und so weiter gemacht.

Anna-Lisa Bier: Gab es da in der Schule Gab auch mal jemanden zum Beispiel GeografielehrerInnen, die dann gesagt haben, okay, wir reden jetzt nicht nur über Kakaobohnen und die Steine, sondern wir reden auch über [00:02:40] Wirtschaftslagen und Finanzsachen?

Michi Skopek: Tatsächlich in Unterstufe das ist ja voll schön natürlich. Ja gut Also ist aber, glaube ich klar, in der Unterstufe auch nicht.

Michi Skopek: In der Oberstufe haben wir halt Fächer gehabt. Ich war halt dann in einer HBLW, also bevor ich die Lehre angefangen habe. Und da haben wir schon gelernt, dass man, wie man, also quasi, wie man Geld, also wie haben wir BWL gehabt? [00:03:00] Okay Sprich du lernst schon ein bisschen was, aber jetzt ob ich jetzt wirklich da lerne, wie ich mit dem Geld umgehe, würde ich jetzt sagen, nein.

Anna-Lisa Bier: Okay.

Michi Skopek: Würde ich jetzt also schon so ein bisschen, aber eher als Unternehmer beziehungsweise, nein, aber eigentlich nicht. Nein, eigentlich nicht. Jetzt werde ich darüber nachdenken, so richtig wie man damit umgeht, nicht, nein.

Anna-Lisa Bier: Okay weil ich war zum Beispiel im Gymnasium, habe dafür, [00:03:20] keine Ahnung, ein paar Jahre Latein gehabt, aber habe zum Beispiel überhaupt gar keine Bezugssachen dazu Geld gehabt.

Michi Skopek: Nein darum, also eher, ich sage jetzt eher wenig bis gar nicht.

Anna-Lisa Bier: Okay, okay, obwohl du aber BWL hattest BWL der Schule. Okay, na gut, das heißt, es ist mal gut, dass wir da sitzen, weil scheinbar müssen wir darüber reden. Wie sieht das denn jetzt konkret aus Du bist jetzt Content Creator, du bist selbstständig [00:03:40] Wie hat sich das in den letzten Jahren dann bei dir entwickelt?

Michi Skopek: Also ich habe angefangen, also bei mir ist halt diese Früh bald gestartet ich war 16, das war ja überhaupt alles ein Graubereich bis zum Umfliegen, dann 17 und dann Gott sei Dank endlich 18, dann war das mal geschafft. Aber grundsätzlich, ja, ich habe mir das aufgebaut grundsätzlich und kann. [00:04:00] Danke Gott sei Dank, danke, ich bin sehr dankbar, dass ich jetzt davon leben kann, es ist schon cool, es ist ein cooler Job.

Michi Skopek: Natürlich auch etwas für, wo ich sage schon, ich bin 20 und ich habe schon viel gelernt, was mit anderen vielleicht mit 30, wenn überhaupt, jemals lernen. Das muss ich schon ehrlich sagen. Aber es ist natürlich schon, muss man auch ehrlich sagen, wenn man dann mit 17, 18 einen Vertrag [00:04:20] unterschreibt, also in dem Fall mit 17 nicht ich, aber halt mit 18 einen Vertrag unterschreibt und dann sind das halt schon, du verdienst halt damit dein Geld und halt jetzt vielleicht nicht, Aber einfach unterschiedliche, ich glaube so ehrlich, es dürfen einfach unterschiedliche Sachen sein wie was man jetzt in einer Lehre verdient, das weiß ich, weil ich habe eine Lehre gemacht, was man dann auf einmal Gagen oder Verträge hat,

Anna-Lisa Bier: [00:04:40] was

Michi Skopek: man da kriegt und das ist natürlich schon mit 16, 17, 18, 19, ich sage auch nur 20, ist das schon teilweise einfach wild, also da muss man sich denken, wow, und da bin ich schon relativ dankbar, dass ich diesen Beruf ausüben darf und dass ich davon leben kann.

Anna-Lisa Bier: Kannst dich noch erinnern an die ersten Zahlen, die da auf dich zugekommen sind? [00:05:00]

Michi Skopek: Boah an die genauen Zahlen nicht, aber es war schon so viel, dass du halt schon denkst mit 16, 17, wow, also es ist schon, wir reden dann, es waren schon teilweise, es sind halt dann Verträge mit mehreren Videos, mehreren Storys, also so ist das, das sind so Packages ganz oft und da waren das schon, ja da, [00:05:20] da denkt man sich dann schon halt so, mit 16, 17, das ist schon nicht wentgert,

Anna-Lisa Bier: also

Michi Skopek: genaue Zahlen kann ich dir nicht sagen, aber es waren nicht wentgert.

Anna-Lisa Bier: Und das ist ja nach wie vor dann eigentlich so, oder Ich meine, du hast ja jetzt was aufgebaut und ich finde, das ist ja bei dir auch so ein bisschen aus dem Zimmer heraus entstanden und dass du dann jetzt teilweise für Deals [00:05:40] bezahlt wirst, wo du zum Beispiel auch wohin reist oder so,

Michi Skopek: das

Anna-Lisa Bier: ist ja dann ein Wahnsinn, dass man das dann innerhalb von den Jahren so mitmachen kann und auch vom Geld dann eben.

Michi Skopek: Das ist, nein, das ist echt cool, also ich bin auch echt dankbar, dass ich das machen darf und ich hoffe, das darfst du ganz, ganz lang machen, weil macht Spaß und ich glaube, das ist schon cool, wenn man wirklich sein Hobby, Hobby, so einen Beruf machen kann, das schon sehr cool.

Anna-Lisa Bier: Das stimmt, das stimmt. [00:06:00] Du angesprochen, ich glaube, du bist der bisher jüngste Gast bei uns, du bist 20 Jahre alt.

Anna-Lisa Bier: Ja, ja also komplett. Fühlst dich dann manchmal von anderen unterschätzt? Weil du hast gerade gesagt, du bist mit 20 schon vielleicht weiter als manche anderen, auch finanziell gesehen wahrscheinlich. Fühlst du dich unterschätzt, dass dann die Leute denken, okay, na, der ist eher erst 20, der hat eh gar keine Ahnung von, wie er sein Geld ausgibt und [00:06:20] so weiter?

Anna-Lisa Bier: Es

Michi Skopek: ist schon, ich muss schon sagen, es ist schon teilweise herausfordernd, unterschätzt, es ist halt generell der Beruf unterschätzt.

Anna-Lisa Bier: Es

Michi Skopek: ist halt generell, wir müssen damit aufhören, dass der Beruf viel sein ist als Beruf, das ist kein Beruf, was ist. Ja, so fangen wir überhaupt mal an. Das ist immer das eine, ja.

Michi Skopek: Dann natürlich, es unterschätzt jetzt so oft mit Geldmäßig. Doch, doch, doch [00:06:40] gibt es schon, waren auch schon Situationen, wo man dachte, na, die haben überhaupt keine Ahnung. Es stimmt schon, es gibt schon Leute, die das gescheit unterschätzen, aber jetzt nicht ob's, also jetzt nicht ungut, muss ich ehrlich sagen.

Michi Skopek: Also der Job, im Job, also was den Job generell betrifft dass der unterschätzt wird, brauchen wir nicht drüber reden, da gibt es halt jetzt wirklich wilde Sachen oder wilde Aussagen und gemeine Aussagen, aber jetzt auf der Ebene was das Verdienen betrifft [00:07:00] Natürlich, das unterschätzen, die die überhaupt keine Ahnung haben, die haben keine Ahnung davon, also

Anna-Lisa Bier: das

Michi Skopek: muss man ehrlich sagen, aber grundsätzlich, glaube ich, unterschätzt nicht so ein paar, ich sage jetzt Mittel,

Anna-Lisa Bier: Mittel,

Michi Skopek: es geht.

Anna-Lisa Bier: Wie war das bei dir dann in der Familie, wie dann auf einmal so Beträge dahergekommen sind und so, weil es ist ja dann einerseits so eine [00:07:20] Familie, die sich dann hängt und denkt, okay, vielleicht sollte er nicht den Weg einschlagen, ist ein bisschen ungewiss, auf der anderen Seite verdienst du aber dann trotzdem was.

Michi Skopek: Bei mir war eher das, ob ich die Lehre abbreche oder nicht.

Anna-Lisa Bier: Das

Michi Skopek: war bei mir der Punkt Gott sei Dank, Mama, ich bin dir so dankbar danke Mama, ich bin dir so unendlich dankbar, dass du gesagt hast, dass ich das Jahr fertig mache, weil es ist trotzdem eine fixe Ausbildung, also ich [00:07:40] habe was,

Anna-Lisa Bier: ein

Michi Skopek: Backup, ich habe ein Backup, so fangen wir an, ich nehme das an, ich habe ein Backup ich habe die Lehre, dann, ja, es ist schon, natürlich ist das, ich denke, ich bin der Einzige in der Familie, der das macht, in ganzen Familie, wir haben einen Umkreis dazu, natürlich schon, Der was in Medien oder Moderator oder so, kennen wir schon [00:08:00] ein paar halt nicht jetzt das und das ist natürlich, wenn da der Sohn daherkommt, glaube ich, und dir das daherliegt und dann ist da ein Vertrag oder hin und her, ich glaube schon, dass das was anderes ist, aber es war einfach, es war einfach, ich habe dann die Lehre gemacht und es hat sich dann einfach gut entwickelt, also wir haben da jetzt nie so irgendwie Diskussionen oder so gehabt.

Michi Skopek: Also natürlich [00:08:20] ist es schon, es war für mich auch überraschend, wie, das ist crazy, aber ja, da waren jetzt keine irgendwie Komplikationen oder so, überhaupt nicht.

Anna-Lisa Bier: Okay und findest du das so, du bist aus Oberösterreich?

Michi Skopek: Ja.

Anna-Lisa Bier: Wurdest du dann anders behandelt von den Menschen noch, wie sich das in den letzten Jahren so etabliert hat oder hat sich das, ist das gleich?

Michi Skopek: Also Familie nicht. Ja

Anna-Lisa Bier: okay.

Michi Skopek: Ich muss ehrlich sagen, natürlich bei den Freunden,

Anna-Lisa Bier: natürlich,

Michi Skopek: [00:08:40] also das ist auch wieder der Punkt, umso bekannter man wird, umso erfolgreicher umso mehr Geld man verdient, umso wurscht was, kommt der Neid, kommt der Neid und natürlich, also mittlerweile kann ich meine Freund auf ein bis maximal zwei Hände abzuhören.

Michi Skopek: Also das war früher halt eh und ich glaube, für das habe ich eh relativ viel. [00:09:00] Gute Freunde, also halt viel im Sinne von guten Freunden das ist das Wichtige, aber man muss schon aufpassen wie man das natürlich ausknutzt dann. Also wenn der Erfolg, also das ist, aber das glaube ich, das verziert jeder, der irgendwie erfolgreich ist, dass das halt einfach irgendwann kommt.

Anna-Lisa Bier: Und mit den guten Freunden.

Michi Skopek: aber, es ist so.

Anna-Lisa Bier: Ja das ist wahr. Aber

Michi Skopek: die guten bleiben, die guten Freunde bleiben. Das ist gut. [00:09:20]

Anna-Lisa Bier: Mit den guten Freunden redest du dann da auch über deine Finanzen oder so?

Michi Skopek: Also grundsätzlich, also nein, also grundsätzlich meine Finanzen sind generell sehr privat. Okay weil schön dass da bist.

Michi Skopek: nein nein ist schon, ich bin schon sehr, also natürlich, ich rede schon, aber ich sage generell also Beträge,

Anna-Lisa Bier: ich

Michi Skopek: rede jetzt nicht gern drüber. Es gibt [00:09:40] schon mal gewisse Leute, rede ich drüber, aber grundsätzlich,

Anna-Lisa Bier: grundsätzlich

Michi Skopek: halte ich das sehr privat.

Anna-Lisa Bier: Tauschen als Influencer dann gegenseitig auch aus?

Michi Skopek: schon. Nein, also da schon ab und zu, dass man so sagt, hä, wie schaut das bei dir aus oder ab und zu wird man miteinander gebucht oder nicht. Stimmt Ab und zu, wenn man es ehrlich sagen, auch nicht so. Es ist jetzt nicht so, also ein bisschen schon, aber auch nicht so. [00:10:00] Jetzt dass man da jetzt anfängt, weil es bei dir heißt oder so, das ist nicht, aber halt ab und zu ist es ja gut, dass man sich austauscht ab und zu, aber jetzt nicht, das ist nicht gang und gäbe.

Anna-Lisa Bier: Okay, okay.

Michi Skopek: Also bei mir nicht.

Anna-Lisa Bier: Okay, bei dir als Content Creator, du hast ja auch unterschiedlichste Projekte und so weiter du hast zum Beispiel auch einen Podcast.

Michi Skopek: Ja.

Anna-Lisa Bier: Was sind denn da so deine Zukunftspläne oder [00:10:20] wie planst du das?

Michi Skopek: Oh Gott, die Zukunftspläne. Das ist jetzt ein breites

Anna-Lisa Bier: Thema,

Michi Skopek: ja Ich habe so viel in meinem Kopf, also ich habe so viel in meinem Kopf, was ich auch machen würde.

Michi Skopek: Das ist ja

Anna-Lisa Bier: super.

Michi Skopek: Schauspieler Moderator. Ein eigenes Vier, also das ist so viel, also das ist so viel und ich hoffe, irgendwas davon wird es, aber wie gesagt, ich denke, ich glaube fest dran und ich werde da glaube ich da schon noch [00:10:40] ein paar coole Sachen machen, weil demnach, gell. Aber Zukunftspläne, natürlich, dass der Podcast größer wird.

Michi Skopek: Also natürlich, dass das wirklich so ein zweites, richtiger Stammbein wird.

Alexander Wastl: Jetzt

Michi Skopek: gerade ist es noch ein ganz ganz kleines Baby, was wirklich sagt, ehrlich sagen kann, das mache ich gerade rein, also freizeitmäßig [00:11:00] rein. Dass man Spaß macht und rein, weil es aufbauen wird. Da stecken keine Verträge dahinter, nichts, muss ich ehrlich sagen.

Michi Skopek: Ich habe schon, wenn der mal einen Podcast schneidet, Gott sei Dank, das schon, aber wie gesagt, das ist dann trotzdem auch, also ich habe jetzt keine Verträge mit irgendwelchen Kunden oder so, was den Podcast betrifft, bis jetzt. Hoffentlich bald einmal. Aber

Anna-Lisa Bier: ich [00:11:20] meine, wenn du jetzt so jemanden hast, der dir das dann schneidet, das ist ja auch wieder eine Kostenfrage, oder

Michi Skopek: Ja, ja, das ist Also

Anna-Lisa Bier: wie planst du dann diese ganzen Projekte weil ich meine, das könnten da alles neue Chancen sein.

Michi Skopek: Ja ja, ich muss sagen, ich investiere Ich schon sehr viel im Beruf. Also was Mikrofone betrifft was Kamera betrifft, es gibt, ich habe jetzt auch die Situation, dass dann zwei Kameras daheim liegen [00:11:40] und kaum benutzt werden. Und da denke ich mir, so, du musst jetzt einfach damit auseinandersetzen. Ich sage, hat er heute viel Geld gekostet, bitte, tue was mit dem Ding.

Michi Skopek: Aber ich muss schon sagen, ich bin da, ich weiß nicht, ob das jetzt ein Fehler ist oder nicht, aber da sage ich ehrlich, was Berufssachen betrifft, das ist jetzt auch von dem Sparen eher weniger. Also ich schaue schon und ich kaufe jetzt nicht um 40.000 Euro Kameras. Ja. Aber [00:12:00] halt. Ich muss schon ehrlich sagen, also da schaue ich schon, dass ich das Beste kriege oder immer die besten Mikrofone habe bei meinen Videos oder eben ein sehr gutes Podcast-Mikrofon.

Michi Skopek: Muss ich schon sagen, da doch. Und es ist ja auch eine Ausgabe dann. Es ist ja eine Firmenausgabe die muss ja auch wichtig sein grundsätzlich. Darum da schaue ich schon. Oder ich bin zum Beispiel, ich weiß, das ist viel sagen, das ist unnötig aber ich habe [00:12:20] zum Beispiel jetzt in den letzten Jahren immer gedacht, nein, ich kaufe nicht das neueste Handy.

Michi Skopek: Und dann spätestens Weihnachten bevor es in den Skiurlaub gekommen ist, habe ich noch das neue Handy gekauft. Und ja, vielleicht haue ich jetzt endlich das einmal zwei Jahre. Weil es geht ja Weil ist halt dann immer, man denkt, die Kamera ist besser, das ist besser. Darum schaue ich schon immer, dass ich das neueste Handy habe.

Anna-Lisa Bier: kannst du ja wieder dann für die Qualität von den Fotos Ja [00:12:40] genau.

Michi Skopek: Ja

Anna-Lisa Bier: das stimmt. Na, okay. Weil ich denke mir, dass diese ganzen Sachen, das muss man ja auch erstmal alles planen

Michi Skopek: Ja das

Anna-Lisa Bier: den ganzen Kosten.

Michi Skopek: Zum Beispiel man aber das ganze auf das Fotograf, Visagist, Fotograf, Visagist, Videograf, bei irgendwelchen Events oder so, die was ich für mein Content buche.

Michi Skopek: Da redet man ja von interessanten Kunden. Das kommt natürlich [00:13:00] schon dazu. Aber da sage ich, da ist mir die Qualität und die Professionalität sagt man so. Ja, einfach die Qualität, die Professionalität, einfach unglaublich wichtig. Also ich lege da so einen hohen Wert drauf, dass das einfach professionell gemacht wird, dass ich da gute Leute dahinter habe.

Michi Skopek: Und da habe ich ganz oft bei so Events oder so, oder bei Bälle oder [00:13:20] was, wurscht was, wo habe ich meistens teilweise einen Visagist einen Fotograf, teilweise einen Videograf. Einfach, weil mir das unglaublich wichtig ist. Also da lege ich wirklich Wert drauf.

Anna-Lisa Bier: Und

Michi Skopek: es kommt aber auch gut an. Also das ist einfach was, wenn es professionell gemacht wird das ist so, es kommt gut an.

Anna-Lisa Bier: Ja, das ist ja

Michi Skopek: trotzdem

Anna-Lisa Bier: dein

Michi Skopek: Aussängeschild.

Anna-Lisa Bier: Und

Michi Skopek: ich finde, das passt schon. Also ich glaube, [00:13:40] da mache ich nichts falsch, hoffentlich.

Anna-Lisa Bier: Und wenn du mir das jetzt sagst auf der einen Seite, was ist denn etwas, wo du sparst?

Michi Skopek: Ja, also das sind jetzt mal die ganzen beruflichen Sachen. Natürlich kommen dann schon immer Sachen weg.

Michi Skopek: Also es sind gewisse Sachen angelegt. Es wird ein Teil auf die Seite gelegt. Aber ich glaube, da darf ich jetzt ehrlich sein [00:14:00] Privat aber grundsätzlich, die Gen Z, glaube ich oder ich, vielleicht, ich will das nicht immer so in einem Topf hören, weil es heißt ja die Gen Z arbeitet nichts, wo ich mich nicht angesprochen fühle, muss ich ehrlich sagen.

Michi Skopek: Aber ich muss schon ehrlich sagen, es ist schon so, dass ich mir schon denke, ich muss auch ehrlich sagen, ich habe meinen Stiefpapa [00:14:20] verloren mit 13. Sprich, ich weiß, wie schnell es gehen kann. Und ich muss schon sagen, ich lebe schon sehr, ich spare, ja, aber ich lebe es ja als gut. Also ich sage schon, bei gewissen Sachen, ein bisschen was auf die Seite und auch für die Pension, weil ich glaube, wir haben ja keine Pension, weil es ist schon wichtig.

Michi Skopek: Und auch wenn es nicht viel ist im Monat oder [00:14:40] so dass auf die Seite legt, aber ich muss jetzt schon sagen, ich lebe schon sehr. Und ich bin halt schon unter dem Motto ich lebe jetzt. Ich weiß nicht, was morgen ist, was ist die nächste Woche. Darum schon auf die Seite, aber nicht jetzt in Mengen oder nur sparen das tue ich nicht.

Anna-Lisa Bier: Das ist aber eigentlich, dass man dann so eine Lehre aus sowas ziehen kann, eigentlich dann auch wieder Wahnsinn. [00:15:00] Richtig ich finde das eigentlich dann Wahnsinn, weil du denkst dir, ja, wie du sagst, es kann so schnell gehen und dann bringt dir das ganze Geld am Konto auch nichts. Auf der anderen Seite weiß man aber, okay man sollte sich trotzdem ein bisschen was ansparen.

Anna-Lisa Bier: Das ist ja so eine Art Zwiespalt ein bisschen. Aber ich finde das gut, dass du das sagst weil ich glaube, gerade bei Gen Z, auch wenn man auf Social Media immer wieder sieht, ja, und der ist dort und verreist dorthin und bla bla bla bla bla, da [00:15:20] kann man voll oft einfach den Druck kriegen, okay man muss jetzt auch das und das und das machen oder auch alleine von der Kleidung her, dass man das und das anziehen muss.

Anna-Lisa Bier: Ich meine, wie ist das bei dir überhaupt? Ich glaube, du ziehst ja trotzdem auch gerne Markenkleidung.

Michi Skopek: Ja ja, das ist ja der Punkt. Ich tue ja so gerne shoppen. Das ist ja der Punkt und leider Gottes nicht nur, ich bin sehr, schon immer, Jetzt habe ich gesagt ich bin ein Baby, [00:15:40] Marken Marken also Marken. Ich war immer schon so ein Fan von Marken und ich kann mich noch erinnern, wie ich mir mein erstes Gucci-Portemonnaie gekauft habe mit meinem ganzen gesparten Geld und das war so schön, das habe bis heute.

Michi Skopek: Das ist bis heute beim Fortgehen mein Cardholder, weil ich halt, ja, das ist halt mein Ding. Andere geben für Autos Geld aus, andere für das. [00:16:00] Andere sparen, andere machen das. Aber ich bin schon einer, der sehr gerne Sachen kauft, aber auch alles mit Maß und Ziel. Also ab und zu vielleicht auch neben Maß und Ziel.

Michi Skopek: Aber grundsätzlich, ich schaue jetzt schon, man lernt schon dazu und schon alles so gut es geht mit Maß und Ziel. Aber wie gesagt, ich bin halt ein unglaublicher Fan von Taschen Ich liebe Taschen und das darum, ja. [00:16:20] Es ist, wie gesagt, was man schon sagen muss und da muss ich jetzt kurz mal wieder ins Social Media denken.

Michi Skopek: Es ist, was man da draußen alles sieht, es ist ganz oft nicht die Realität Es ist ganz oft nicht die Realität. Oft gehört dann das nicht was man anhat. Oft wird das zurückschickt. Aber mir ganz oft, ich habe Sachen an, die werde ich zurückschickt, die baue ich mir vor allem aus. Es ist ganz oft, das kann [00:16:40] eine Hausnummer, die teuerste Marke, sei die teuerste Kleidung, die es gibt.

Michi Skopek: Es kann sein dass das nicht einem gehört. Es kann sein, dass das einem gehört, ja. Das gibt es schon, ja. Natürlich, ich habe auch Sachen, die teuer sind. Aber grundsätzlich ist nicht alles, was man sieht, heißt nicht gleich dass einem das gehört. Das heißt man es nicht zurückkriegt [00:17:00] Das zurückgeschickt muss.

Michi Skopek: Und wie gesagt, ich werde jetzt ganz oft ausgestattet mit unglaublich schöner Kleidung. Und die Leute sagen, und du hast das sicher? Und ich so, nein. Leute das ist schon lange wieder beim Designer zurück. Das gehört nicht mir. Wobei es teilweise schon gerne gehalten wird. Aber das geht nicht. Also da hätte ich, was ich Outfits teilweise anhab, da hätte ich einen eigenen Raum für Outfits.

Michi Skopek: Also darum, das ist nicht die Realität, dass man das sieht. [00:17:20] Und natürlich ist es schon oft so, und da muss man so aufpassen, dass man nicht zu viel auf andere schaut, sondern auf sich schaut und nicht zu viel abschaut. Man braucht das und man braucht das. Und man braucht das noch. Und das 15. in tausend verschiedenen Farben Hemd von da und dort.

Michi Skopek: Sondern dass man jetzt schaut, dass man sich auf sich konzentriert und [00:17:40] nicht zu links und rechts schaut. Schon ein bisschen, aber nicht zu. Sondern seinen Weg geht es.

Anna-Lisa Bier: Und

Michi Skopek: einfach ein bisschen schaut, dass man alles im Griff hat.

Anna-Lisa Bier: Kommen wir jetzt wirklich nochmal zu dir, weil du hast es gerade vorher schon gesagt.

Anna-Lisa Bier: Kein Stress. Also ich rede auch sehr gerne über Kleidung und Taschen und gehöre dir auch zu dir dazu. Also ich möchte nur gerne jetzt nochmal konkreter wissen, wie du es anlegst. Weil du hast gesagt du legst es auf die Seite Was [00:18:00] kann man sich da jetzt

Michi Skopek: vorstellen? Also ich habe ein Sparkonto einmal. Also das, was grundsätzlich auf dem Konto liegt Also ein

Anna-Lisa Bier: klassisches.

Michi Skopek: Ein klassisches Sparkonto. Da kommt aber, muss ich ehrlich sagen, nicht so viel hin im Monat. Und dann habe ich noch ganz, also was auf der Bank Sachen und das macht aber für mich wer. Also ich habe da einen, ich habe vertrauenswürdige Person und die macht das und mit der ist es besprochen. [00:18:20] Und da vertraue ich und da kenne ich mich aus.

Michi Skopek: Weil ich mich, ich würde mich auch damit auseinandersetzen müssen, weil das ist ein ganz schönes, also das ist ganz tricky alles. Was da gibt, was man da machen kann. Das ist risky, das ist nicht risky. Was ich zum Beispiel gleich einmal ehrlich sagen kann, was ich nicht mache, sind diese Bitcoins.

Anna-Lisa Bier: Zum

Michi Skopek: Beispiel Bitcoins.

Michi Skopek: [00:18:40] Das mache ich jetzt, mache ich nicht. Mache ich einfach nicht. Weil ich mich auch einfach zwingend damit auskenne. Und wie gesagt, ich habe da einen, der macht das und da kann man einfach, ein gewisser Betrag im Monat wird da weggespart.

Anna-Lisa Bier: Auf das Konto aber.

Michi Skopek: Ein ganz kleiner Teil kommt auf das Sparkonto, was wirklich auf meinem Konto ist.

Michi Skopek: Mhm. Was [00:19:00] theoretisch auch auszahlen könnte. Das ist wirklich so ein bisschen so ein

Anna-Lisa Bier: Ding.

Michi Skopek: Ich habe dann auch zusätzlich wirklich so ein Spaßkonto. Das habe ich wirklich, ist schon wirklich ein Spaßkonto. Da kommen im Monat 20 Euro, 30 Euro hin. Das ist wirklich so, wenn ich jetzt, wirklich wenn ich jetzt in der Stadt bin und ich büte mir jetzt ein, [00:19:20] ich gehe bei irgendeinem noblen Geschäftsding und ich büte mir jetzt ein, ich brauche den Schal oder den Gürtel oder irgendetwas.

Michi Skopek: Dann schaue ich auf das Konto und schaue, geht sich das jetzt aus? Geht sich das wirklich aus? Dann würde ich das hernehmen als wirklich so ein Spaßkonto oder keine Ahnung. Aber eher, ich habe es bis jetzt eher wirklich für Shoppen ausgegeben. Also mit 21, 30 Euro habe ich eben das Sparkonto, wo ich auch darauf [00:19:40] zugreifen könnte.

Michi Skopek: Und ein Teil, das was auf die Bank kommt, wo ich natürlich auch sagen könnte, ich will das jetzt haben. Aber natürlich, das ist schon, da gibt es Verträge und keine Ahnung was. Das geht nicht so leicht und es ist auch nicht so gescheit natürlich, dass man es macht. Und es ist ja der Sinn davon, dass man etwas weg tut.

Michi Skopek: Nicht, dass ich es dann wieder im nächsten Monat mal denke. Mein Gott, jetzt hol ich es wieder um [00:20:00]

Anna-Lisa Bier: Aber was ich dann so raushöre, ist, dass du eigentlich alles bei der Bank, also über die Bank so...

Michi Skopek: Schon einiges. Es gibt, ja eigentlich schon einiges.

Anna-Lisa Bier: Okay.

Michi Skopek: Ich schon einiges. Also natürlich, was ich auch tue, sind Goldmünzen sammeln.

Anna-Lisa Bier: Das

Michi Skopek: sind so Sachen, die ich auch mache. Aber grundsätzlich ist schon relativ viel, was ich mit der Bank [00:20:20] mache. Beziehungsweise wie gesagt, ich habe einen, der sich darum kümmert und der macht das. Und

Anna-Lisa Bier: da irgendwie Fonds oder irgendwas dabei? Weißt du das? Ja.

Michi Skopek: Okay,

Anna-Lisa Bier: das heißt schon noch Fonds und nicht einfach nur, weil irgendwer ihr Geld...

Anna-Lisa Bier: Nein

Michi Skopek: nein Es ist schon durchdacht, wie gesagt. es ist schon, ich weiß schon, also das ist schon... Okay, okay Es geht alles rechtlich zu und so. Es wird alles gut gemacht. Also ich habe schon, wie gesagt, ich bin damit schon [00:20:40] auseinandergesetzt, dass ich eine Ahnung habe. Wie gesagt, du bist halt voll überfordert.

Michi Skopek: Du sitzt da bei einem Termin und denkst dir so, was wird da gesprochen? Das ist schon herausfordernd. Vor allem, wie gesagt, ich ehrlich sagen, ich war 18. Also ich habe eh bald, ich habe mit 18 angefangen und das ist halt schon... Du sitzt da und denkst dir so... Jetzt kommst du raus von der Lehrabschlussprüfung und dann hast du das [00:21:00] Nächste.

Michi Skopek: Und dann das. Es ist schon herausfordernd Wie kann man überwachsen in

Anna-Lisa Bier: dem? Es

Michi Skopek: ist herausfordernd. Vor

Anna-Lisa Bier: allem, weil man dann irgendwie gar nicht checkt teilweise, dass das jetzt ums eigene Geld geht.

Michi Skopek: Ja.

Anna-Lisa Bier: Und dann, also du hattest dann auch Bankberatungsgespräche nehme ich an.

Michi Skopek: Ja ja, ja.

Anna-Lisa Bier: Weil das gibt ja eigentlich mittlerweile

Michi Skopek: gar

Anna-Lisa Bier: nicht mehr so viel.

Anna-Lisa Bier: Das stimmt. Bei uns jungen Leuten, viele machen das dann eben über gewisse andere Apps oder irgendwie sowas [00:21:20] und legen da ihr Geld an. Das heißt, du bist Das

Michi Skopek: ja heutzutage... ja, stimmt. Nein, habe ich tatsächlich noch nie gemacht. Habe ich schon mal überlegt

Anna-Lisa Bier: Habe

Michi Skopek: ich schon mal überlegt. Muss ich ehrlich sagen.

Michi Skopek: Ich bin ja auch gerne einer, der sich ganz schnell influenzen lässt. Und wenn da fünf Leute sagen, die machen das, dann denke ich mir, mache ich das jetzt auch. Habe ich aber dann tatsächlich nicht gemacht. Warum?

Anna-Lisa Bier: Vielleicht ist dir die Person

Michi Skopek: wichtiger

Anna-Lisa Bier: oder?

Michi Skopek: Weil ich mich ja [00:21:40] damit nicht auskenne. Ich bin schon einer, der da bevor er da irgendwas macht, schon schaut, ist das gescheit.

Michi Skopek: Und da rede ich auch. Und da bin ich froh, dass ich einige Leute habe, die sich wirklich gut damit auskennen, bevor ich da irgendwelche

Alexander Wastl: schnell,

Michi Skopek: schnell Sachen mache Auch weil ich bin einer, der ganz schnell ganz oft Sachen macht. Also schaue ich schon, dass ich das davor immer [00:22:00] abchecke und schaue, ist das gescheit, wenn man das macht, ist das nicht so gescheit.

Michi Skopek: Aber trotzdem glaube ich, das will ich nur mal ganz kurz sagen, ich glaube, dass trotzdem die Chance, sie trotzdem mehr im Jetzt lebt. Oder vielleicht dein Beispiel deshalb. Wie gesagt, ich weiß jetzt nicht, ich denke mir ganz oft vielleicht, oder ist das nicht so das sparen wir mehr? Ich weiß es nicht. Ich weiß es nicht.

Anna-Lisa Bier: Nein du kannst wahrscheinlich auch nur von dir reden. Ich weiß es nicht. Aber [00:22:20] ich sehe es auch so.

Michi Skopek: Schon, oder? Wir

Anna-Lisa Bier: leben schon mehr Also

Michi Skopek: ich bin

Anna-Lisa Bier: 26. Ich gebe es

Michi Skopek: auch

Anna-Lisa Bier: noch

Michi Skopek: Chance.

Anna-Lisa Bier: Und. Ich auch noch,

Michi Skopek: dass

Anna-Lisa Bier: ich…

Michi Skopek: Wie siehst du das?

Anna-Lisa Bier: Ja ich finde auch, dass es… Einerseits denkt man sich dann mit einem gewissen Alter, okay, was fängt man mit seinem Geld jetzt an?

Anna-Lisa Bier: Und wie kann man schauen, dass man sich langfristig absichert Das ist der eine Blick darauf. Auf der anderen [00:22:40] Seite ist eben dann genau das, okay, man ist jetzt jung, man möchte jetzt reisen es stehen jetzt einem die Türen offen, man hat beispielsweise auch keine Kinder und so weiter. Also ich glaube, dass da ist immer so ein bisschen dieser Zwiespalt, dass man dann schaut, okay, wie kann man beides unter einen Hut bringen?

Michi Skopek: Wir

Anna-Lisa Bier: haben eben dann auch gewisse Sachen wie… Die Pensionskritik also die ganze Pensionsthematik und [00:23:00] so weiter. Das

Michi Skopek: ist ja auch ein Thema.

Anna-Lisa Bier: Das

Michi Skopek: ist

Anna-Lisa Bier: ja auch Das sind dann auch langfristig gesehen wieder andere Sachen muss man sich einfach dann privat absichern. Ja, das sind so Themen, würde ich sagen.

Michi Skopek: Ich bin heute tatsächlich gefragt worden, wie das mit der Pension ausschaut.

Michi Skopek: Und ich habe wirklich gleich einmal darauf gesagt, Vollgas. Ich habe gesagt, wie zum [00:23:20] Pensionsding, glaube ich. Ich weiß nicht mehr, was die genaue Frage war. Und ich so… Ich bin 20. Das ist noch so lange her. Wer weiß ob ich da überhaupt lebe. Aber es stimmt schon. Es ist dann schon so ein kleines Ding. Da kann man sich auf die Seiten legen.

Michi Skopek: Weil wie wir wissen, dass wir eine Pension kriegen, schaut eher, man weiß natürlich nicht, aber schaut eher jetzt nicht so danach aus. Sprich, man muss schon schauen. Also [00:23:40] zumindest, wie gesagt, muss ja nicht jedes Monat Mengen sein. Wenn man jetzt anfängt mit 20, 21, 22 23, 24, 25. Es ja nicht wurscht, dass man halt einfach kleine Mengen auch für Pension auf die Seiten tut.

Alexander Wastl: Eben

Michi Skopek: Aber es ist auch, ich habe das auch, ich rede da jetzt so gescheit daher, wie wenn ich Nicht Beste wäre. Also ich habe lange gebraucht, bis eine Und ich muss trotzdem sagen, ich lebe trotzdem sehr im Jetzt. Auch wenn ich war Spor, ich lebe trotzdem sehr [00:24:00] im Jetzt. ja.

Anna-Lisa Bier: Aber ich finde du zeigst es ja genau, wie es allen eigentlich geht in unserem Alter.

Anna-Lisa Bier: Weil wie gesagt, es ist eben dieses Hin und Her. Genau. Also einerseits hast du dann auf einmal dein eigenes Geld auch. Es fängt an, jeder von uns fängt vielleicht an mit dem ersten Job und so weiter Du hast dein eigenes Geld. Denkst du, okay, was fange ich jetzt an damit?

Michi Skopek: Ja.

Anna-Lisa Bier: Wie geil sei Und deshalb haben wir ja diesen Podcast hier, weil es genau um

Michi Skopek: geht.

Michi Skopek: [00:24:20] Ja, Finde toll. Nein, ich finde es auch wichtig, weil ich glaube, ganz viele da draußen, die müssen das eh hören. In der Schule lernt man, wie viel es ist. Wo man aufs Leben einfach vorbereitet sein sollte, lernt man in Schule halt nicht. Da ist das ja unglaublich wichtig. Das

Anna-Lisa Bier: ist wahr. Ich wollte noch auf das eine zu sprechen kommen, weil du gesagt hast du informierst dich dann davor.

Anna-Lisa Bier: Wie informierst du dich? Also du redest mit Menschen.

Michi Skopek: Ja, [00:24:40] grundsätzlich auch mit meiner Family und mit vielen Freunden. Oder ich habe halt sehr viele, die sich mit diesen Themen auskennen. Sehr viele im Bekanntschaftskreis Mein Gott, meine Stimme. Im Bekanntschaftskreis im Freundschaftskreis Und wie machen die das?

Michi Skopek: Und da reden wir halt untereinander ein bisschen. Und schon auch wirkliche Profis wo ich sage, Profis im Gebiet, also ich [00:25:00] schaue mir jetzt kein YouTube-Video an, wie wer jetzt da sagt, wie wird man Millionär und zack und zack und zack. Da schaue ich schon, wie man das am schönsten macht. Aber darum informiere ich mich da immer.

Michi Skopek: Also wie gesagt, mit 20 ist jetzt schon, also ich stelle es halt so dort. Also wenn ich mich nicht informiere, ich kann alles, also man muss sich informieren. Also ich weiß nicht, wie das sonst geht. Es kann ja sein, dass [00:25:20] irgendwer an Plätzen redet und dann sage ich mir, ich rede schon mit mehr Leuten und informiere mich mit mehr Leuten.

Michi Skopek: Weil da vielleicht ist es schon gut, dass wir jetzt nicht nur eine Person haben, mit der wir reden, sondern einfach mit mehr.

Anna-Lisa Bier: Und war dann dieser initiale Auslöser bei dir, dass du sagst, also wer war das dann da bei dir in Familie, wie du das Geld bekommen hast, also das erste Geld verdient Hast? Wie hast du dann gecheckt, okay, ich sollte jetzt vielleicht was damit [00:25:40] anfangen?

Michi Skopek: Wie gesagt, bei Mama hat man schon immer gesagt, mich nicht alles ausgeben, pass auf. Man muss langfristig leben, trotzdem die Steuer ist ja da,

Anna-Lisa Bier: die

Michi Skopek: SVS, alles hat man. Dann ist es schon immer gesagt, also ich habe das schon von der Hand Mit Nummer gekriegt. Also meine Mama hat schon immer gesagt, nicht alles ausgeben, ich soll schauen was ich mit dem Geld tue.

Michi Skopek: Und [00:26:00] wirklich auch immer überlegen, auch vielleicht ein bisschen länger drüber schlafen, brauche ich jetzt den Gürtel? Ist das jetzt eine Entscheidung? Ist das eine impulsive Entscheidung? Habe ich auch ganz oft gehabt. Ich sehe etwas und denke mir dann so, das brauche ich jetzt. Und dann ist es ganz oft, habe ich gelernt, habe ich gelernt, braucht man es in einer Woche auch noch einmal.

Michi Skopek: Man kann ja überlegen, eine Woche braucht man es dann auch noch einmal drei Mal braucht man es nicht mehr. Man denkt gar nicht mehr darüber nach. Darum immer gut [00:26:20] überlegen, braucht man es braucht man es nicht. Da habe auch schon viel dazu gelernt. Aber wie gesagt, ich habe gut überlegt Ich habe da meine Mama ganz stark dahinter, die immer auch geschaut hat.

Anna-Lisa Bier: Das ist schön, das ist schön.

Michi Skopek: Wie gesagt, das muss ja unglaublich dankbar sein. Danke Mama wieder. Weil das ist natürlich nicht selbstverständlich. Also das hat nicht jeder. Das muss man ehrlich sagen.

Anna-Lisa Bier: Wie wichtig ist dir denn auch das Thema finanzielle Freiheit? [00:26:40] Weil du kannst ja mit dem, was du dir geschaffen hast, sage ich jetzt einmal, auch einige Sachen einfach leisten.

Michi Skopek: Aber

Anna-Lisa Bier: auch auf langfristig gesehen, was bedeutet dann finanzielle Freiheit eigentlich?

Michi Skopek: Das ist eine gute Frage

Anna-Lisa Bier: Bedeutet das für dich, dass du jederzeit sagen kannst, okay, meine Waschmaschine ist kaputt? Oder bedeutet [00:27:00] das für dich du kannst jetzt wo hinfliegen, sofort?

Michi Skopek: Schon so, ja. Also diese finanzielle Freiheit, also mein großes Ding, das sage ich jetzt schon, ist einmal, dass ich irgendwann meine Wohnung kaufe.

Michi Skopek: Also vielleicht auch mehr Immobilien, aber jetzt ist einmal das nächste wirklich eine eigene Eigentumswohnung. Das ist mein Ding. Das ist [00:27:20] jetzt mein ganzes Ding. Ich muss schon sagen. Ja. Ich finde schon, also ja, es ist schon, für mich ist finanzielle Freiheit schon, wenn ich sagen kann, wie gehe ich jetzt schön essen und ich muss jetzt nicht überlegen zum Beispiel, der kann jetzt das Steak essen, geht sich das aus oder nicht?

Michi Skopek: Oder wie gesagt, ja, ich habe ja auch gehabt, der Staubsauger geht ein. [00:27:40] Der beste Staubsauger, ich kann jetzt keine Brands oder Marken nennen, aber der beste Staubsauger geht ein, ist nicht billig Da ist es schon so, dass es schon cool oder toll ist, wenn man sagen kann, okay, ich kann mir das jetzt

Anna-Lisa Bier: leisten,

Michi Skopek: ich kann das jetzt machen Spaßkonto

Anna-Lisa Bier: weg.

Michi Skopek: Ja genau. Das ist schon toll. Aber natürlich geht es jetzt nicht, dass ich sage, ui mein Auto ist jetzt kaputt.

Anna-Lisa Bier: Jetzt

Michi Skopek: habe ich da [00:28:00] 16.000 Euro und denke mal nebenbei, ich merke jetzt nicht, wenn ich mal da ein Mini oder irgendein Auto hätte, egal, irgendein Auto gehabt, das ist jetzt nicht, aber halt schon, so ist schon, das ist schon finanzielle Freiheit.

Michi Skopek: Natürlich ist das cool, wenn du sagen kannst, einfach, Auto ist kaputt du kaufst jetzt ein neues, da brauchen wir jetzt drüber reden. Ja. Ist toll. Aber das ist halt jetzt nicht Realität und auch nicht realistisch Also.

Anna-Lisa Bier: Okay. Ich meine, [00:28:20] die Bianca Olive war zum Beispiel bei uns auch schon und die hat schon die zweite Anlegerwohnung gekauft.

Michi Skopek: Ja.

Anna-Lisa Bier: Also ist das sowas wo du dich dann auch siehst?

Michi Skopek: Ja, definitiv. Ja definitiv. Also wie gesagt, Immobilien ist schon was, wo ich jetzt auch gerade ein bisschen dran bin. Ah jetzt am Schauen und am Dingsen. Aber wie gesagt, ich bin halt trotzdem so, ich bin halt 20. Es ist halt immer so, ich weiß nicht, ich bin 20.

Michi Skopek: Über sowas macht man sich [00:28:40] eigentlich Gedanken mit 30. Ich meine das voll cool. Auf der einen Seite. Auf der anderen Seite sind das halt Entscheidungen. Da will man schon oft sagen, ich bin 20 und muss da Entscheidungen treffen. Weil das ist jetzt da wird noch langweilig Das wird dauern. Aber dann irgendwann einmal, vielleicht mit 21, 22, kaufe ich die Wohnung jetzt oder nicht.

Michi Skopek: Mit 21, 22 meine Freunde studieren. Die gehen, ich weiß nicht, vier Minuten in der Woche fort. [00:29:00] Ich überlege mal. Also das sind so Sachen, das ist halt voll crazy. Aber grundsätzlich, ich auch schon so Eigentumswohnungen. Doch, das ist auch mein Ding. Auch mehrere Immobilien.

Anna-Lisa Bier: Okay. Ich finde du musst es so sehen, du hast jetzt das Glück, dass du dich schon sehr früh damit auseinandersetzen kannst.

Anna-Lisa Bier: Ja je früher du dich damit auseinandersetzt, desto besser ist es ja in the long run. Also ich glaube, man [00:29:20] muss es so sehen. Also insofern, aber ich verstehe schon . es ist teilweise

Michi Skopek: schon ein Wühl. Also überrumpeln

Anna-Lisa Bier: Ja sicher. Das

Michi Skopek: Ich bin 20, was passiert? Das ist verrückt

Anna-Lisa Bier: Ja geht dann schnell, gell?

Michi Skopek: Ja das ist crazy.

Anna-Lisa Bier: Das ist wirklich verrückt. Das Auf das wollte ich jetzt eigentlich eher noch zu sprechen kommen. Was würdest du den anderen, weiß ich nicht, 18- bis 20-Jährigen raten?

Michi Skopek: Muss ich dir ehrlich [00:29:40] sagen, und so ehrlich muss man jetzt sein. Wenn man jetzt studiert, dann arbeitet man vielleicht nebenbei. Ja. Dann wenn man Glück hat, hat man von daheim Unterstützung Ja Ja, okay.

Michi Skopek: Dann geht man können, was auch immer, nebenbei und studiert nebenbei. Führt aber trotzdem, in Wien kann ich auch sagen, du gehst oft fort, was nicht billig ist auch, in [00:30:00] Wien, das Leben ist auch nicht so billig, Lebensmittel kaufen, was bleibt da einem wirklich Studierenden oder einfach auch einem Lehrling, ich kann drüber, ich kann sagen, ich weiß, was ich als Lehrling gekriegt habe, da reden wir nicht von, wenn man da wirklich leben will und dann sage ich ja nur, ja, man will leben, also leben, leben, leben, da bleibt [00:30:20] nicht so viel, wenn man sagt, das tut man auf Zeiten,

Anna-Lisa Bier: aber

Michi Skopek: jeder Euro, sage ich einmal, oder wenn es wirklich nur 10 Euro oder 20 Euro sind im Monat, wenn man das auf Zeiten tut, über Jahre, da kommt schon was zusammen, da kommt schon was zusammen, oder wenn es auf 50 Euro ist, wenn man dann einmal, weiß ich nicht, irgendwann, weiß ich nicht, irgendwo Geld kriegt keine Ahnung, das ist einfach ein bisschen auf Zeiten liegt, das muss nicht [00:30:40] summeln sein, weil ich weiß, wie es ist als Lehrling, ich kann drüber reden, da kriegst du nicht so viel, dass du sagst, mein Gott, jetzt lege ich mir 600 Euro im Monat locker auf die Seiten, vorsiebst dann, Geht nicht, ist unrealistisch geht nicht, aber trotzdem immer, wenn nur 10, 20, 30 Euro sind, die auf die Seiten legt, die man vielleicht anlegt im Monat wo man was findet, oder, wie gesagt, man soll sich informieren, was für jeden [00:31:00] am besten ist, ich glaube, da tut jeder was anderes, aber da kommt auf die Jahre hochgerechnet, ist das schon sinnvoll?

Anna-Lisa Bier: Wenn

Michi Skopek: es nur 20, 30 Euro, 40 Euro sind, 10 Euro, es ist wurscht, hauptsache ein bisschen was.

Anna-Lisa Bier: Ich finde das super, dass du das sagst, weil ich glaube, man hat eben in dem Alter eigentlich gar nicht diesen Blick darauf

Michi Skopek: Nein ich muss sagen, wie gesagt, ich habe den Namen gehabt, der mir da geholfen hat, weil sonst denkst du, aber toll, [00:31:20] da, da da da, da,

Anna-Lisa Bier: aber

Michi Skopek: ja.

Anna-Lisa Bier: Ja, ich finde das super, dass du das sagst, und ich möchte eigentlich jetzt schon zur Abschlussfrage kommen, unser Podcast heißt ja Safe,

Michi Skopek: und

Anna-Lisa Bier: jetzt möchte ich dich noch zum Abschluss fragen, was bedeutet denn für dich persönlich "safe" zu sein beim Investieren?

Michi Skopek: Safe, das ist gute Frage, dass ich mich eben schon damit auseinandersetze, und ich will nicht so risky [00:31:40] Sachen machen, weil dann denke ich mir schon, ich muss schon ehrlich sagen, Es ist so risky, so 50-50, da kann kein Weg sein, es kann immer irgendwas passieren, aber so gewisse Sachen traue ich, oder will ich machen, weil man denkt, da ist mein Skirt-Shot da gebe ich es davor, muss ich ehrlich sagen, fliege ich davor mit meinem Freund auf Urlaub, weil da bin ich, also [00:32:00] bevor ich irgendwas riskantes mache, was wirklich so der Disco selber ist, kann man mit dem im Plus aussteigen, das ist einfach zu risky, darum ist es für mich safe, man schaut, was man macht, man schaut, was man machen soll, man kann sich mit Leuten unterhalten, man soll sich Sachen, gibt es genug wirklich Dokus keine Ahnung, sollte man sich anschauen, sollte man sich informieren mit Leuten reden, und dann [00:32:20] das machen, was man am besten findet, schlussendlich muss ja jeder für sich sich entscheiden, was er macht, das Safeste, was man machen kann, ist, dass sich gut informiert, und wie gesagt, für mich ist halt, dass ich nicht so 50-50 mache, das kann passieren, das kann passieren, ja, man weiß es nicht, man kann das ganze Geld verlieren man kann es aber nicht verlieren man kann es auch im Plus aussteigen, das wäre mir zu risky, wie [00:32:40] gesagt, das kann immer Was sein, aber da passe ich auf.

Anna-Lisa Bier: Okay, ja, also ich würde sagen, vielen Dank für diese Zusammenfassung, besser geht es gar nicht.

Michi Skopek: Ich rede so viel, ich rede

Anna-Lisa Bier: und

Michi Skopek: bla bla bla.

Anna-Lisa Bier: Aber kann über das Thema sehr lange reden, Michael, also wie gesagt, ich danke dir vielmals dass du da warst bei mir, und danke für deine Einblicke. Ja

Michi Skopek: ich sage danke, ich

Alexander Wastl: sage danke für die Einladung.[00:33:00]

Alexander Wastl: Welcome back, Annalisa. Wie

Anna-Lisa Bier: war's? Ja hi Alex, also der Michi war ja bis jetzt der jüngste Gast von uns, und mich würde jetzt auch mal interessieren, was du jetzt von ihm mit seinen 20 Jahren mitnehmen konntest.

Alexander Wastl: Ja, großer Respekt mal, erstens mal, was er in seinem jungen Alter schon alles [00:33:20] schupft sozusagen, womit er sich finanziell beschäftigt, also mit Sparen, mit seinem Spaßkonto Designermode, Wohnung, ja, und auch, dass er sich in seinen jungen Jahren da zu uns in den Podcast setzt, also Hut ab, er hat ja da auch so von so Freunden gesprochen, die halt mehr so [00:33:40] ja fortgehen oder unterwegs sind sich eher auf die spaßige Seite des Lebens konzentrieren, ich würde sagen, in seinem Alter war ich eher da, also,

Anna-Lisa Bier: ja,

Alexander Wastl: vorbildlich, und ja, der Michi hat einfach Das Wichtigste schon beherzigt nämlich, dass der Start eben wichtiger ist als das Startkapital einfach loslegen.

Anna-Lisa Bier: Und was sagt er zu [00:34:00] seiner Veranlagung an sich?

Alexander Wastl: Ja also, ich glaube, das, was wir so im Kopf haben, vielleicht mit Fonds oder Aktien etc., das gibt er ja in fremde Hände professionelle, sagt er, und das ist auch vollkommen verständlich, er ist eben sehr jung, er hat sich damit noch nicht [00:34:20] so auseinandersetzen können, es ist ihm ein bisschen vielleicht jetzt noch zu kompliziert, und das ist ihm, aber es ist halt auch eben eine Blackbox, und je länger du die zulässt, desto schmerzhafter kann das werden, wenn du halt nicht weißt, was drinnen ist, und du schaust dann irgendwann [00:34:40] später rein, so im guten Glauben dass da was Tolles für dich gemacht wurde, ja, und das kann man dann halt nachher, wenn das in 10 oder 15 Jahren passiert ist, leider nicht mehr rückgängig machen, also, ist jetzt kein Ratschlag, aber es irgendwie vielleicht doch, also vielleicht wäre es für Michi [00:35:00] doch in naher Zukunft mal cool da reinzuschauen sich zu informieren, was wird eigentlich gemacht, Kosten sind da immer ein Thema, ja, also das gilt generell wenn man sich Beratung Holt, natürlich die verlangen, die Personen oder Firmen verlangen ja zu Recht was dafür, ja, aber es ist eben, wenn [00:35:20] man da nicht weiß, was man hat, dann muss nicht, aber es kann halt bitter sein dann.

Anna-Lisa Bier: Mhm, was er auch also er ist ja so ein bisschen so ein Doppelding von einer Seite, ja, er weiß, dass er schon langfristig etwas aufbauen möchte mit seinem Geld, das er hat, auf der anderen Seite möchte er ja auch leben. Wir haben ja als junge Menschen oder wie auch immer gibt es ja den Begriff [00:35:40] FOMO, das heißt Fear of Missing Out, das heißt, dass man das Gefühl hat man verpasst etwas.

Anna-Lisa Bier: Hast du das Gefühl bei ihm, dass es das auch finanziell bei ihm gibt, dass er das Gefühl hat, er muss jetzt finanziell starten weil er sonst auch was verpasst? Oder

Alexander Wastl: kann man das nicht so sagen? Ja, also, im positiven Sinn, also Fear of Missing Out, ja, also er [00:36:00] weiß, dass es gut ist, mal zu Beginn was zu tun, langfristig zu denken, aber dann ist er sich schon bewusst, dass er solche kurzfristigen Trends also diese Zockerei, dass er das nicht will.

Alexander Wastl: Also das ist ja wieder die andere, Also FOMO ja, jetzt wo du sagst man kann es natürlich [00:36:20] aufs Langfristige investieren, da wäre es positiv, wenn du da die Fear of Missing Out hast,

Anna-Lisa Bier: aber

Alexander Wastl: im Allgemeinen ist ja das so, es poppt irgendwas auf, du liest eine Headline, du siehst irgendeinen Post, das ist der nächste Geldrenditebringer, was auch immer, ja, und die FOMO ist halt eine [00:36:40] sehr schlechte Anlageberaterin.

Alexander Wastl: Das betrifft die GNC besonders, aber eigentlich alle, das hat jeder, ja man hat einfach Angst, da machen jetzt alle Geld und ich nicht. Und es ist es ist, es ist ja auch gar nicht investieren, diese FOMO, ja, weil da geht es in Richtung [00:37:00] Trends das ist Spekulation, weil die wesentlichen Unterschiede jetzt, das ist keine Lexikonerklärung, aber wenn man jetzt so zwischen Investition und Spekulation unterscheidet, dann ist das mal der Anlagehorizont, also eben bei so FOMO Dingen ist das meistens kurzfristig Also du

Anna-Lisa Bier: meinst dass man aus der Angst [00:37:20] heraus investiert das ist jetzt FOMO Genau

Alexander Wastl: Schnellschüsse, ja, also man kann, ja, Schnellschüsse ohne dass man eigentlich weiß, was ist das, nehmen wir jetzt als Beispiel eine Aktie von einer Firma, ich weiß, okay, ich habe den Namen der Firma, ich weiß aber nicht, wie Machen die Geld, machen die überhaupt Geld, also womit verdienen sie ihr Geld, [00:37:40] also Fundamentaldaten nennt man das, so ein Fachjargon, das weiß ich schon mal gar nicht, das interessiert mich auch nicht, das ist reines, ja, auf Trends spekulieren, dass die, dieses Unternehmen oder diese Aktie sich in einem kurzen Zeitraum nach oben oder nach unten bewegt also Kurs, ich ziele auf einen guten Kurs für mich ab, ja [00:38:00] beim Investieren, da will ich einen stetigen Wertzuwachs, der halt mit einem langen Zeithorizont einhergeht, also ich habe Zinsen ich habe Dividenden, die Unternehmen jährlich zahlen oder einen Anleihkompon bei einer Anleihe und du hast auch einen Kursgewinn, aber es ist nicht so wie bei der kurzfristigen Spekulation, [00:38:20] wo du einfach eben nur einen schnellen Trend, der meistens auch dann noch, das kommt dazu, du hast nicht Diversifikation, das ist auf einen Titel oder auf einen Bereich konzentriert und wenn das halt gut geht, ist toll und wenn nicht, hast du ein Problem, weil dann, ja, ist es halt geplatzt sozusagen.

Alexander Wastl: Genau. [00:38:40] Und damit einher geht halt auch das Risiko, weil wenn ich alles auf eine Karte setze oder alle Eier in einen Korb lege, der Korb kann superschön gefüllt sein Oder superschön ausschauen, aber wenn man runterfällt, ist alles hin, sind alle Eier hin, ja, wenn ich mehrere Körbe habe, das verteile, kann ich es vielleicht verkraften wenn mir einer zur Brüche geht, sozusagen, ja.

Anna-Lisa Bier: [00:39:00] Okay, das heißt, eigentlich sollte man diese Angst dann versuchen, zurückzustecken?

Alexander Wastl: Ja, also, also, ich versuche

Anna-Lisa Bier: jetzt einen Tipp zu geben für die da draußen, die vielleicht genauso wie ich

Alexander Wastl: auch

Anna-Lisa Bier: FOMO haben im Leben. Nicht

Alexander Wastl: verleiten lassen einfach. Also das sind dann, das kommt dann immer [00:39:20] diese Herdentriebe, ja, es läuft, weil die machen dann immer mehr und dann kriegt man immer mehr das Gefühl selbst, ich verpasse da was alle machen, das muss ja richtig sein,

Anna-Lisa Bier: stimmt

Alexander Wastl: aber nicht, es gibt genügend Beispiele in der Geschichte, wo das eben nicht so war und deswegen, ja, auch da kann man sagen, nicht grundsätzlich sagen, nein, das ist immer [00:39:40] schlecht, ja, aber informieren,

Anna-Lisa Bier: die

Alexander Wastl: Grundlage, was liegt dahinter,

Anna-Lisa Bier: das

Alexander Wastl: heißt nicht, dass ich dann immer eine, ich habe nie die Garantie, auch wenn ich zig Bilanzen lese oder was auch immer, aber es vermindert das Risiko, eben und noch mehr ist eben der Zeitraum, die Diversifikation und [00:40:00] dann, ja,

Anna-Lisa Bier: ist

Alexander Wastl: man gut dabei.

Anna-Lisa Bier: Ich danke dir Für diese Einblicke. Ich hätte jetzt noch eine abschließende Frage an dich und zwar hat ja der Michi auch gesprochen von einem Spaßkonto. Hast du so etwas? Hast du ein Spaßkonto? Macht dir dein Konto überhaupt Spaß? Weil wenn ich an mein Konto denke, das sind ja eigentlich immer, da denkt man sich immer, ah, viele Zahlen und so weiter, aber hast du sowas?

Anna-Lisa Bier: Das

Alexander Wastl: ist [00:40:20] saisonal ob mir mein Konto Spaß macht. Wenn die Urlaubssaison ist und ich viele Ausgaben habe, macht es weniger, Spaß, wenn irgendwie das Urlaubsgeld kommt und mal vielleicht etwas mehr da ist.

Anna-Lisa Bier: Aber du

Alexander Wastl: hast jetzt kein

Anna-Lisa Bier: spezifisches

Alexander Wastl: Konto? Nein ich finde das ursinnvoll. Also ich finde, das wollte ich auch ansprechen, das finde ich top.

Alexander Wastl: Das ist auch, finde ich [00:40:40] extrem reif und vielleicht muss ich mir das hier auch überlegen. Also ich habe schon ein Sparkonto, so die eiserne Reserve, wo ich sage, da kommt was drauf für Ausgaben, die vielleicht nicht vorhersehbar sind. Ich weiß nicht, die Waschmaschine wird hin oder beim Auto ist was, so reparieren.

Alexander Wastl: Aber ich finde das urtoll, dass er das so differenziert und dann, [00:41:00] soweit ich das mitbekommen habe, ist er da wirklich beinhart. Also da sagt er, gib das Konto nicht Her, jetzt gibt es keinen Spaß sozusagen. Es muss zuerst müssen die wesentlichen Dinge abgesichert sein oder bezahlt werden. Das finde ich echt toll.

Anna-Lisa Bier: Ich habe auch die Herangehensweise eigentlich sehr interessant gefunden oder eigentlich wirklich cool auch, dass er dann mit diesem [00:41:20] Geld dann sagt, okay, da kann man sich jetzt was darum gönnen. Weil bei vielen ist es ja dann so, dass man sich dann denkt, dass man sich schlecht fühlt wenn das Geld wegkommt.

Anna-Lisa Bier: Wenn man aber explizit ein Konto hat dafür, ist das vielleicht ein bisschen gemütlich. Aber ja, wir können auch von ihm mit 20 Jahren einiges lernen, habe ich mitbekommen in dieser Folge. Aber gut, an der Stelle können wir, glaube ich, einen Punkt [00:41:40] dahinter setzen. Und ich sage wieder danke, Alex für die Einblicke und danke euch allen fürs Zuhören und ich freue mich schon, wenn wir uns das nächste Mal wieder hören.

Alexander Wastl: Ja, vielen Dank euch. Ciao.

Anna-Lisa Bier: Tschüss.[00:42:00]

Alexander Wastl: Das war Safe! Stories übers Investieren.

Anna-Lisa Bier: Seite dieses Podcasts dienen ausschließlich der Information und stellen keine Anlageempfehlung dar. Wer weiß, wie man mit Chancen und Risiken umgeht, kann seine finanzielle Zukunft bewusst selbst gestalten.

Alexander Wastl: Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann bewerte sie gerne [00:42:20] In deiner Podcast-App und teile sie mit deinen Freundinnen und Freunden.

Anna-Lisa Bier: Dieser Podcast ist Teil der Initiative Beteilig dich der Wiener Börse. Mehr Infos dazu findest du online unter wienerbörse.at sowie auf Instagram, TikTok und YouTube im Profil der Wiener Börse.

Alexander Wastl: Danke fürs Zuhören.

Anna-Lisa Bier: Bis zum nächsten [00:42:40] Mal.